Vorsicht
Allgemein
March 7, 2026
Meerschweinchen erkunden ihre Umgebung vor allem mit den Zähnen. Alles wird angeknabbert und getestet. Genau deshalb ist es so wichtig zu wissen, welche Stoffe für die kleinen Tiere riskant sein können.
Pflanzen als Risiko
Viele Zimmer- und Gartenpflanzen sind für Meerschweinchen nicht geeignet. Dazu gehören beispielsweise Efeu, Oleander oder Dieffenbachia. Auch beim Sammeln von Wiesenkräutern sollte man sicher sein, nur geeignete Pflanzen zu verfüttern.
Unverträgliche Lebensmittel
Bestimmte Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Knoblauch, Lauch oder rohe Kartoffeln können ernsthafte Verdauungsprobleme verursachen. Ebenso problematisch sind verschimmeltes Heu oder verdorbenes Frischfutter – sie können schwere Erkrankungen auslösen.
Menschliche Snacks sind tabu
Süßigkeiten, Brot, gewürzte Speisen oder stark zuckerhaltige Produkte belasten den empfindlichen Magen-Darm-Trakt enorm und gehören nicht in den Speiseplan eines Meerschweinchens.
Chemische Stoffe im Umfeld
Reinigungsmittel, Duftsprays, Zigarettenrauch oder andere chemische Dämpfe können über die Atemwege aufgenommen werden. Auch Rückstände im Gehege stellen ein Risiko dar.
Materialien im Gehege
Da Meerschweinchen gerne nagen, sollten nur unbehandelte Hölzer und sichere Materialien verwendet werden. Lacke, Farben oder imprägnierte Oberflächen können giftige Substanzen enthalten.
Warnzeichen ernst nehmen
Teilnahmslosigkeit, Fressunlust, Durchfall, ein aufgeblähter Bauch oder Atemprobleme können Hinweise auf eine Vergiftung sein.
Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh als zu spät tierärztlichen Rat einholen. Meerschweinchen sind sehr sensible Tiere – schnelles Handeln kann entscheidend sein.
